Schuhmacher Werner Albrecht hält einen handgemachten Schuh
© AK Vorarlberg

Museum des Wandels

In den letzten 150 Jahren hat sich die Arbeitswelt stark verändert. Unser Arbeitsalltag ist wesentlich schneller geworden, technische Errungenschaften haben viele Arbeitsschritte erleichtert, jedoch auch zahlreiche Berufe überflüssig gemacht. Wer kennt sie heute noch, die Blaudrucker oder Weißnäherinnen, die Buchstabengießer oder Laternenanzünder, die Weichensteller oder Aufzugführer?

Im Foyer der Arbeiterkammer Feldkirch zeigt das Museum des Wandels, wie sich diese Veränderungen auf einzelne Menschen ausgewirkt haben. Regelmäßig porträtiert die Schaffarei anhand zweier Objekte und eines Interviews ein individuelles Arbeitsleben. Mit der Zeit werden diese Geschichten ein digitales Museum des Wandels bilden.

Aktuelle Ausstellung

Schwarz-Weiß-Porträt des Fotografen Christian Stuppner: Ein älterer Mann mit weißen Haaren und Bart sitzt entspannt auf einem Stuhl, lächelt und blickt zur Seite. Im Hintergrund steht eine Kamera auf einem Stativ neben einem Fenster und einer Vase.
© Hanno Mackowitz

Christian Stuppner: Photoshop statt Dunkelkammer

Manchmal brauchen Veränderungen Zeit – und manchmal bräuchte es mehr Zeit, um Veränderungen überhaupt fassen zu können. Christian Stuppner kann ein Lied davon singen. In seiner Lehre zum Fotografen hat er noch das händische Entwickeln von Filmstreifen in der Dunkelkammer gelernt, am Ende seines Arbeitslebens gehörte Photoshop zum alltäglichen Werkzeug. Dazwischen liegt in vergleichsweise kurzer Zeit eine ganze Reihe von bahnbrechenden technischen Fortschritten: die Nachbearbeitung von Fotos am Computer, der Wechsel der Zeitungsbranche vom Bleisatz zum Desktop Publishing – und überhaupt die Digitalfotografie.

„Für mich hat sich gezeigt, dass das Einzige, was wirklich Bestand hat, der Wandel ist. Man muss offen für Neues sein und sich darauf einlassen. Dann ergeben sich die Chancen, interessante neue Dinge kennenzulernen.“

Ausstellung


ab 19.03.2026

Öffnungszeiten


AK Vorarlberg: Mo–Fr, 9–18 Uhr

Kuratierung: Michaela Feurstein-Prasser

Fotografie: Hanno Mackowitz

Film & Schnitt: Stefan Krösbacher

Flyer zur Vernissage Musuem des Wandels mit Erwin Hammerer
© AK Vorarlberg
Vernissage Besucher
© AK Vorarlberg

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